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"Reportagen aus Museen, die keine waren" sind Begegnungen mit Menschen, die bis 1989 in jetzt nicht mehr produzierenden sächsischen Industriebetrieben gearbeitet haben und heute in veränderter Form im alten Berufsumfeld tätig sind: in Museen, Fördervereinen oder Initiativen. Dort bewahren und pflegen sie von ihren vormaligen Arbeitswelten, was den rasanten Abbau überstanden hat. Im Interview schildern sie ihre persönlichen und beruflichen Erlebnisse der Wende- und Nachwendezeit und geben Einblick in die Transformationsprozesse, die ganze Regionen massiv erschüttert haben.
Dies sind einzelne Bilder aus dem Langzeitprojekt "Industriegeschichten - Reportagen aus Museen, die keine waren"von Cornelia Munzinger-Brandt und David Brandt. Was zunächst mit 20 Fotofilmen begann, davon 12 mit Förderung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, wurde mit Förderung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zu einer Fotoausstellung ausgearbeitet, die als Wanderausstellung zunächst 2024 in den Technischen Sammlungen Dresden zu sehen war, dann 2024/25 vom Ruhrmuseum auf Zeche Zollverein übernommen wurde und noch bis zum 27. September 2026 in der Energiefabrik Knappenrode zu sehen ist.
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